supergau
März 27, 2013
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Anonym fragte: Vielleicht den Link auch noch in die Navigationsleiste - oder anderswo hin - da oben ist er komisch. Könnt ihn ja umbenennen: Herzschmerz, Liebeskummer oder ...

Recht hast du mit der Position, aber unser Programierer ist gerade auf Entzug und da wollten wir ihn nicht mit solchen Nichtigkeiten belasten. Herzschmerz und Liebeskummer hingegegen sind eher schwache Vorschläge, sowas behält man als starke Frau eher für sich!

Dank an dich!

März 21, 2013
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Liebesgestöber

Schwarz. Ich bin tödlich verletzt. Man schoss mit einer Luftdruckwaffe durch mein graues Federkleid. Dann, als ich bewegungsunfähig am Boden lag - in einem berliner Hinterhof, einem schattigen Baum zugrunde - kam eine Tierfreundin mit ihrem Vierbeiner vorbei und hob mich mit zärtlichen Händen auf. Besorgt um mein dahinsiechendes Restleben brachte sie mich in eine Tierklinik, um mir das Leben zu retten. Der behandelnde Arzt gab mir vier Spritzen, die mir beinahe jegliches Gefühl raubten und dennoch begann ich wieder zu fliegen. Nicht wie ich früher geflogen bin, eher wie ein auf dem Rücken liegendes Nilpferd auf einem fliegenden Teppich oder - wie mir kurze Zeit später bewusst wurde - wie eine flugunfähige, tödlich verletzte Taube in einer Kleintiertransporttasche, die sich von ihrer Retterin tragen ließ. Am Ende des Fluges waren wir am Ende einer Straße, vor einer Bar, die das Ende meines Endes war. „Endlich Ruhe“. So hieß die Bar. Und die Frau mit dem { … } ein Dalmatiner, sicher der Teufel - und die Bar hieß übrigens doch nicht „Endlich Ruhe“ sondern „Iss Wat“.

Grau. Kinder kommen und starren mich durch das Gitter an. Sie sind aufgeregt, denn sie haben noch nie eine Taube in einer Tasche gesehen, die noch dazu hässlich ist und schwer verletzt ums Überleben kämpft. Die Frau ist Gott. Sie wünscht sich zwar, dass ich durchkomme, weiß aber zugleich, dass ich es nicht schaffen werde. Genau das versucht sie auch den Kindern zu erklären. Nach einer Weile holt sie mich aus der Tasche und hält mich in ihrer Hand, um mir in den letzten Minuten meines Lebens den Kopf zu streicheln. Ich merke wie es mit mir zu Ende geht und spüre eine nie dagewesene Leichtigkeit. Alles wird gut, die Kinder schreien: „Tote Vögel darf man nicht anfassen!“, und zum Abschied scheiße ich der Frau in die Hände. Die Kinder haben nicht damit gerechnet und sind schockiert. Erst sehen sie wie ein Vogel stirbt, dabei auch noch in die Hand Gottes scheißt (was sie aber nicht wissen, denn die Frau hat sich nicht als Gott zu erkennen gegeben ) und dann sehen sie auch noch wie der Dalmatiner anfängt zu würgen, sich erbricht und eine neue Taube ausspuckt, die sich aus der Kotze erhebt und mit sanften Flügelschlägen gen Himmel strebt.

Liebesgestöber. In der weißen Taube in der Wiener Straße. Die etwas andere in Neukölln. Womit ich Kreuzberg meine.
Es gibt mit Sicherheit auch die eine oder andere Bar namens Phoenix und / oder Dalmatiner war doch nicht der Teufel.
Das Kind das geschrien hat: „Tote Vögel darf man nicht anfassen!“, hatte einen Pferdefuß und musste nach dem Tod der Taube und der anschließenden Wierderauferstehung ganz plötzlich auf die Toilette und kam nicht dann mehr zurück. Die Frau mit dem Dalmatiner hat ihr Bier mit einem Augenzwinkern beim Wirt bezahlt und ich bin eine Taube. Aber nicht weiß. Nun dem Textaufbau zuliebe vervollständige ich hier noch ein paar Zeilen und auch dem Layouter kann es nur recht sein, er muss dann nämlich kein dummes Bild oder sonst einen Schmarrn ans Ende des Textes kleben. Es ist gefühlter Sonntag, doch erst Samstag und die Birne hat noch nicht wieder in ihren Normalbetrieb zurückgefunden. Genau wie das andere, hintere Ende, welches kontinuirlich Gase, deren Vorfahren Hopfen und Malz waren, von sich gibt. Dunkel wird es auch schon (15:46 Uhr), da mach ich doch eben mal da Licht an und wasche eine Maschine (ohnen „Ie“ Christoph) Wäsche während ich das Ende einer Geschichte dahertippe die ich vor langer Zeit, als man noch keine langen Männer unter den Hosen trug, geschah.

Zyklischer Textaufbau: Ein kleiner Jägermeister war nicht gern allein, da lud’ er sich zum Weihnachtsfest neun Jägermeister ein. { … } Ein kleiner Jägermeister war nicht gern allein, da lud’ …

Autor Unbekannt

März 11, 2013
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Scheidenkrampf beim Scheidenbieber

Unterbrechung beim Konzert in London! Ein neuer Krampf?

Justin Bieber geht es nicht gut. Erneut musste Bieber Konzerte absagen, er hatt in letzter Zeit vermehrt bei Auftritten unter Scheidenkrämpfen (Vaginismus) zu leiden.

Der junge, vom Erfolg geplagte Star, machte zuletzt Schlagzeilen, als er sich bei einem Auftritt vor seinen Fans übergeben musste, womöglich aufgrund seiner ausbleibenden Monatsblutungen (Schwanger?) 

Geht es bergab mit Justin? Nimmt er Drogen?

Dazu Gala-Leser Christian K.

“Wenn der Justin so weiter macht endet er wirklich wie Amy Winehouse. Statt sinnvolle Sachen zu machen dröhnt sich der Penner mit Drogen und Alkohol zu. Und warum bitte schön? Ist ihm der Ruhm zu Kopf gestiegen? Antwort: Eindeutig Ja. Ich gehe soweit dass sein Umfeld schuld an seinen Eskapaden hat. Justin will immer cool sein, immer der Superman, aber der Kreis, in dem er verkehrt ist gefährlich und seine Eltern tun auch nichts dagegen. Rabeneltern, falsche Freunde, falsche Fans (die sind doch alle sowas von verlogen), der ganze Streß…Soll er ruhig so weitermachen. Um ihn wäre es nicht schade.”

Welche Termine noch stehen erfahren Sie hier.

Jan. 8, 2013
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Tank und Gut

„Hier war ich aber glaube ich auch schon mal. Irgendwie kommt mir das hier doch bekannt vor.“ Wir befinden uns auf einem Autobahnrastplatz nahe Bochum auf dem Rückweg von unserer London-Studienfahrt und diesen Spruch habe ich in den letzten fünf Minuten bestimmt schon sechs Mal und über den gesamten Tag verteilt unzählige Male gehört. Mein Freund Matthias ist der festen Überzeugung, dass er in seinem Leben mindestens einmal hier gewesen sein muss und er scheint mit diesem Gefühl nicht alleine dazustehen. Jan, Torben und Bernd sind sich ebenfalls sicher, genau hier schon einmal getankt oder sich wenigstens ein Thunfisch-Sandwich gekauft zu haben.

„Hier? Bist du dir da auch wirklich ganz sicher?“, frage ich Matthias und muss bei dieser eher ironisch gemeinten Frage ein wenig schmunzeln, denn um ehrlich zu sein unterscheidet sich dieser Rastplatz nahe Bochum in meinen Augen in keinster Weise von den fünf anderen die wir heute schon angesteuert haben. Drei Reihen Zapfsäulen, ein kleiner Supermarkt mit mittelschichtunkompatiblen Bierpreisen und die üblichen Ralf-, Manni- und Horst- Namensschilder, die einen aus unzähligen LKW anstarren. Mir fällt gerade auf, dass ungewöhnlich viele Ralfs, Mannis und Horsts in Lastwagen auf deutschen Autobahnen unterwegs sind. Ein Bewerbungsgespräch zum Fernfahrer läuft wahrscheinlich folgendermaßen ab:

Im folgenden Dialog steht das L für Lasttransport-Firmenboss und das E für Evtl. angehender Fernfahrer.

L: Guten Tag Herr…?
E: Höhing. Karl Willhelm Maria Höhing.
L: Wie meinen?
E: Mein Name. Mein Name lautet Karl Willhelm Maria Höhing.
L: Oh… Na das ist jetzt natürlich nicht so gut.
E: Wie? Was ist nicht so gut?
L: Na ja, ihr Name ist nicht so gut. Ich meine, der könnte ein Problem werden.
E: Wieso sollte mein Name ein Problem werden?
L: Legen sie viel Wert auf ihren Namen?
E: Ja natürlich lege ich viel Wert auf meinen Namen. Ich meine, es ist immerhin mein Name.
L: Na sehn Sie? Da haben wir doch schon das Problem. Wir haben leider kein passendes Namensschild für Sie. Ich könnte ihnen noch Ralf, Manni oder Horst anbieten, aber Karl Willhelm Maria ist ganz schlecht. Vielleicht versuchen Sie es einfach noch einmal bei einer anderen Firma. Aber unter uns gesprochen, viel Hoffnung besteht da nicht in meinen Augen. Ich bedanke mich aber auf jeden Fall bei Ihnen für Ihren Besuch und vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

 Ja, so oder so ähnlich muss es wohl sein, aber zurück zum Rastplatz. Während Matthias weiterhin krampfhaft überlegt, wann er denn nun schon einmal hier gewesen ist, haben sich Jan, Torben und Bernd tatsächlich ein Thunfisch-Sandwich gekauft. Man kann sich an dieser Stelle überlegen, ob die Entscheidung zum Thunfisch-Sandwich-Kauf allein durch ein leichtes Hungergefühl inspiriert wurde, oder ob die kleine Mahlzeit zwischendurch doch eher als Mittel zum Zweck gedacht ist, von wegen: „Jetzt haben wir uns auf jeden Fall was auf diesem Rastplatz gekauft und können nächstes Mal anderen damit auf die Nerven gehen.“

In Anbetracht der horrenden Preise ist letzteres wohl eher der Grund. Man sagt ja auch: „Der Spaß war’s uns wert!“ Und außerdem weiß doch jeder, dass gegen den kleinen Hunger zwischendurch nur Obstgarten die richtige Entscheidung sein kann. Während ich mich wundere, wieso der Boden unter Jan, Torben und Bernd nicht gleich nachdem sie in ihre Sandwichs gebissen haben einstürzt und die drei direkt im unterirdisch angelegten Benzinbassin der Tankstelle landen, um dann in die Luft zu fliegen, weil Jan nämlich immer beim Essen rauchen muss, hat Matthias endlich ausgegrübelt. Strahlend kommt er auf mich zu und sagt: „Ich hab’s, Mann! Autobahnfahrt inner Fahrschule. Da ham wa hier gehalten. Staunste, was?“ Ja, ich staune. Allerdings nicht über die wahnsinnig interessanten Neuigkeiten die mir Matthias gerade mitteilt. Ich staune über den im Morgengrauen leuchtenden Namen der Rastplatzgaststätte. Der Spruch „Tank und gut!“ strahlt mir in Neonschrift entgegen und ich frage mich ernsthaft, wieso sich manche Menschen nicht einfach daran halten können. 

Der alte F.L. 

Dez. 30, 2012
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Dicke Dinger hängen schwingend!

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Ja das weis eigentlich jede bzw. jeder Dickbehangene, deswegen gibt’s auch nur noch ein paar Sachen zu klären wie zum Beispiel:

1. “Kreativpause”zu Ende, also Ende Januar kommt das neue Heft/Magazin/Druckerzeugnis!

2. Schon abonnierende Abonnenten werden für die Zeit ohne SI natürlich entschädigt! Neue Abonnenten natürlich nicht, aber wer ein Abo will bitte Nachricht mit dem Betreff Abo an: supergau-illustrated(at)gmx.de

3. Macht euch bereit für GAU-TV, ab Ende Winter!!!

4. Hurra

Bis Bald Eure SI-Redaktion

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